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Die niederländische
Hauptstadt Amsterdam liegt in der Provinz Noord-Holland und ist
durch den Noordzeekanaal mit der Nordsee verbunden. Zudem ist
Amsterdam einer der wichtigsten Häfen Hollands. Die Stadt
hat etwa 760.000 Einwohner, im Großraum Amsterdam leben
sogar 2,5 Millionen Menschen. Nach Amsterdam kommt man am bequemsten
mit dem Flugzeug; vom Flughafen aus nimmst Du Dir am besten eines
der zahlreichen Taxis, um in die Innenstadt zu gelangen.Charakteristisch
für die Stadt Amsterdam ist, dass die meisten Gebäude
hier auf Pfählen gebaut sind. Früher wurden Holzpfähle
verwendet, heute bevorzugt man Pfähle aus Beton. Nötig
ist dies durch den sehr feuchten Untergrund, auf welchem sich
die Stadt befindet.Im Herzen der Stadt befindet sich der Königspalast,
ein beliebtes Fotomotiv. Unweit dieses Palastes kann man das Wachsfigurenkabinett
von Madame Tussaud`s bestaunen, ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt
für Touristen.
Unbedingt besichtigen sollte man das berüchtigte Rotlichtviertel
Amsterdams, welches sowohl am Tage als auch in der Nacht eine
einmalige Atmosphäre verbreitet. Obacht sollte man auf Taschendiebe
geben, die hier viel unterwegs sind.
Für Fußballfans
absolut sehenswert ist die Amsterdam Arena. Hier finden jedoch
nicht nur Fußballspiele statt, auch viele Konzerte weltbekannter
Musiker finden regelmäßig in dem riesigen Stadion statt.
Wenn Du nach
all der Kultur der Stadt ein wenig Erholung suchst, ist der Vondelpark
die richtige Anlaufstelle. Zahlreiche Grünflächen, Seen
und Restaurants laden hier zum Verweilen ein. Interessant sind
die vielen Graffitis, die man in Amsterdam findet; die Stadt gehört
zu einer der größten Graffiti-Metropolen der Welt.
Das gängigste Fortbewegungsmittel, welches die meisten Amsterdamer
nutzen, ist das Fahrrad. In der Stadt gibt es sogar spezielle
Fahrradparkhäuser.
Jährlich
besuchen Tausende von Touristen die Stadt, hauptsächlich
der zahlreichen Grachten und Coffeeshops wegen. Die Grachten,
schmale Wasserwege, durchziehen nahezu die gesamte Innenstadt
Amsterdams. Eine Fahrt auf einer dieser Grachten gehört zu
einem Besuch der niederländischen Hauptstadt unbedingt dazu.
Insgesamt befinden sich 165 Grachten in der niederländischen
Hauptstadt; dies sind sogar mehr als im italienischen Venedig.
Aus diesem Grund bezeichnet man Amsterdam auch gern als Venedig
des Nordens. In den Coffee Shops kann man legal so genannte
weiche Drogen kaufen; viele Touristen reisen hauptsächlich
aus diesem Grund in die Stadt.
Für kulturinteressierte
Touristen bietet die Stadt Amsterdam eine Vielzahl an Museen.
Die bekanntesten sind das Anne-Frank-Haus, das Van Gogh-Museum,
das Rembrandthaus sowie das Biblische Museum. Im Anne-Frank-Haus,
Wohnhaus der berühmten Anne Frank, findet man eine interessante
Dauerausstellung zum Thema Judenverfolgung. Besonders empfehlenswert
ist auch ein Besuch des wohl kuriosesten Museums der Stadt, des
Marihuana-Museums.
Die größte
Stadt der Niederlande wurde im 13. Jahrhundert gegründet
und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Handelszentrum.
Gehandelt wurde u.a. mit Diamanten, Kolonialprodukten und Tulpenzwiebeln.
Amsterdam wurde dadurch sehr wohlhabend. Der Höhepunkt der
wirtschaftlichen Blütezeit war im 17. Jahrhundert. Prächtige
Kaufmannshäuser entstanden in den vornehmen Grachten der
Stadt. Sie künden noch immer vom Reichtum der damaligen Zeit.
Auch in unseren Tagen ist Amsterdam ein wichtiges Handels- und
Finanzzentrum und Standort zahlreicher Banken, Reedereien und
der niederländischen Börse.
Die gut erhaltene Altstadt von Amsterdam steht heute auf der Weltkulturerbeliste
der UNESCO.
Amsterdam besitzt den in der Verfassung festgeschriebenen Status
der Hauptstadt der Niederlande. Dennoch ist der Sitz der Regierung
die Stadt Den Haag, ebenso wie der des Königshauses.
Typisch für das Stadtbild von Amsterdam sind die zahlreichen
Grachten ("Gräben"), welche ursprünglich Verteidigungszwecken
dienten. Dieses ringförmig angelegte Grachtensystem teilt
die Stadt in etwa 100 kleine Inseln auf, welche durch ca. 400
Brücken miteinander verbunden sind. Zu den besonderen Attraktionen
eines Amsterdam-Besuches zählt daher eine Rundfahrt auf diesen
Wasserstraßen.
Durch die
zwei großen schwulen Tanzdielen ab 1953/1955, welche der
Polizei lieber waren als Cruising und Klappensex und für
die Touristen eine große Attraktion darstellten, und die
starke Änderung zu einer relativ liberalen Einstellung und
Politik im Zuge der sexuellen Revolution der 1960er Jahre wurde
Amsterdam zur schwulen Hauptstadt Europas. Seit Ende
der 1990er Jahre gilt dabei allerdings Berlin als Konkurrenz.
Durch die liberale Politik der Niederlande seit 1976 wurde Amsterdam
zum Zentrum des Drogentourismus in Europa. Bemerkenswert sind
die vielen ausländischen Drogenkonsumenten. Von den ca. 750
Coffee Shops im Jahr 2005 in den
gesamten Niederlanden sind 2009 in Amsterdam 228 zu finden
Viele Andersdenkende aus allen Ländern fanden und finden
sich in Amsterdam ein und wählen diese Stadt zur neuen Heimat.
Ein häufiger Beweggrund dafür ist die liberale Politik
der Stadt, oft in Kombination mit repressiver Politik im Herkunftsland.
Bisher fanden Gesuchte aus aller Welt in Amsterdam einen ruhigen
Hafen, weil das niederländische Gesetz der Polizei unbegründete
und zufällige Polizei- bzw. Ausweiskontrollen verbot. Seit
dem 1. Januar 2005 gilt in den gesamten Niederlanden jedoch eine
Ausweispflicht, nach welcher Personen ab 14 Jahren einen Ausweis
mitführen müssen.
Klima
Das holländische Wetter variiert von einem leichten Frost
im Winter und in der Regel mit einem bisschen Schnee bis zu angenehmen,
sonnigen Tagen von 2030 °C im Sommer, der Frühling
und Herbst sind angenehm mild, können aber auch sehr nass
und verregnet sein (über 100 mm Niederschlag pro Monat).
Zeitzone
Amsterdam sowie die gesamten Niederlande liegen in der Mitteleuropäischen
Zeitzone. Da die Stadt weit westlich in dieser Zeitzone liegt,
steht die Sonne erst um 12:40 Uhr (während der Sommerzeit
um 13:40 Uhr) genau im Süden. Dies führt im Sommer zusammen
mit der nördlichen Lage der Stadt zu einem späten Sonnenuntergang;
im Hochsommer kann es bis 23 Uhr noch hell sein. Viele
Kaufläden öffnen darum auch erst um 10:00 Uhr, Bars
und Cafés sind meist bis 2:00 Uhr geöffnet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Architektonische
Besonderheiten
Nach vorne geneigte Fronten eines Amsterdamer Gebäudes. Man
erkennt an den Nachbarhäusern gut den vorstehenden Balken,
der zum Anbringen eines Flaschenzuges gedacht ist.
Historische Gebäude in Amsterdam sind häufig verhältnismäßig
hoch, aber sehr schmal
Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege
für Güter und Menschen darstellten, war es üblich,
die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal
zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend Häuser,
die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen,
dafür aber, um genügend Wohnraum oder Lagerplatz für
Güter zu bieten, verhältnismäßig lang und
hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht für
die Anlage breiter Treppenhäuser; vielmehr waren die Treppenhäuser
meist zu schmal, um sperrige Güter oder Möbel durch
sie zu transportieren. Gegenstände, die nur schwer über
das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen über
die Fenster in ein Haus befördert. Um diesen Vorgang zu erleichtern,
befinden sich an den Giebeln vieler historischer Gebäude
vorstehende Balken, an denen sich Flaschenzüge anbringen
lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt,
da Amsterdam früher auf Holzpfählen gebaut wurde und
die Pfähle im Lauf der Jahrzehnte langsam vermodern . Für
das ungewohnte Auge machen daher die historischen Stadtteile Amsterdams
einen leicht schiefen oder verzerrten
Eindruck [6]. Amsterdam steht auf rund 5 Millionen Holzpfählen
die wegen des feuchten, sandigen Untergrundes notwendig sind.
Heute werden Betonpfähle verwendet wegen der längeren
Haltbarkeit. Der Hauptbahnhof steht auf ca. 8.600 Pfählen
; der Königliche Palast auf rund 13.659 Pfählen .
Scheepvaart Museum (Schifffahrtsmuseum)
Das Rijksmuseum: Nationalmuseum, Stadhouderskade 42; holländische
Gemälde des 16.19. Jahrhunderts, einschl. der berühmten
Nachtwache von Rembrandt.
Das Anne-Frank-Haus, Prinsengracht 263.
Das Van Gogh Museum: Paulus Potterstraat 7.
Museum Het Rembrandthuis: Rembrandthaus, Jodenbreestraat 46.
Ehemaliges Wohnhaus des Malers.
Schifffahrtsmuseum (Scheepvaart Museum): Kattenburgplein 1. Wegen
Umbaus geschlossen vom 7. Januar 2007 bis etwa Juni 2009.
Biblisches Museum (Bijbels Museum) Amsterdam
Joods Historisch Museum (Museum zur Geschichte des Judentums),
in der ehemaligen Großen Synagoge nahe Waterlooplein/Weesperstraat
Theatermuseum: Geschichte des niederländischen Theaters
Stedelijk Museum (Städtisches Museum für moderne Kunst)
z. Zt. Oosterdockskade
Die Petersburger Eremitage hat im Amstelhof eine Filiale in der
Stadt
Das Amsterdams Historisch Museum, über drei Etagen, am Nieuwezijds
Voorburgwal/
Das NEMO (Wissenschaftsmuseum zum Anfassen), nähe Hauptbahnhof
Foam_Fotografiemuseum Amsterdam: Keizersgracht 609
Museum Geelvinck-Hinlopen Huis Keizersgracht 633
Hash Marihuana & Hemp Museum, Oudezijds Achterburgwal 148
Hash Marihuana & Hemp Gallery, Oudezijds Achterburgwal 130
Tropenmuseum, Kattenburgerplein 1
Sakralbauten
De Waag
Amstelkerk (16681670/Umgestaltung 1840)
Ons Lieve Heer op Solder Museum Amstelkring
(verborgene Kirche) (1661)
Nieuwe Kerk (1408, Umgestaltung 15301540/1645)
De Duif (1858)
Mozes en Aäronkerk(18371841)
Posthoornkerk (18601889) seit 1963 nicht mehr in Dienst
Sint Nicolaaskerk (18841887)
Noorderkerk (16201623)
Oosterkerk (16691671) seit 1985 nicht mehr in Dienst
Zuiderkerk (16031611) seit 1970 nicht mehr in Dienst
Westerkerk (16201631)
Oude Kerk (ca. 1400, letzte Umgestaltung 1565), Oud. Voorburgwal,
der vermutlich einzige Dom der Welt, auf dessen Domplatz ganz
überwiegend Bordelle aneinander gereiht sind.
Portugiesische Synagoge Amsterdams
Konzertsäle und Theater
Muziekgebouw aan t IJ
Het Muziektheater Modernes Opernhaus am Waterlooplein;
das Haus wird von De Nederlandse Opera (Operngesellschaft) und
Het Nationale Ballet (Ballettgesellschaft) genutzt
Stadsschouwburg wichtiges Schauspielhaus (früher auch
Oper)
Concertgebouw (klassische Musik, Sitz des renommierten
Concertgebouw Orkest
Muziekgebouw aan t IJ moderne klassische Musik und
Jazz
Paradiso = wichtigste Bühne für Popmusik in den Niederlanden
Tuschinski-Theater Art-Déco-Kinopalast
Sonstige [Bearbeiten]
Wohnblöcke im Stil der Amsterdamer Schule (Stilrichtung der
klassischen modernen Architektur)
De Waag (Stadtwaage), auf dem Nieuwmarkt, heute mit Café
Madame Tussauds, Wachsfigurenkabinett mit wechselnder Ausstellung,
Paleisstraat am Dam
Magere Brug, Amstelbrücke von 1670 in der Innenstadt
Paleis op de dam, Königlicher Palast am Dam
Munttoren (Münzturm), historisches Zollamt, auf der Singel
Gracht
Waterloopleinmarkt, Flohmarkt am Waterlooplein
Albert Cuyp, Wochenmarkt im Stadtteil De Pijp
Bloemenmarkt, Blumenmarkt am Singel
Begijnhof, eine ruhige Oase in der geschäftigen Innenstadt.
(Almshäuser aus dem 14. Jahrhundert)
Rotlichtviertel Walletjes (Oudezijds Voorburgwal, Oudezijds Achterburgwal
und Warmoesstraat)
Hortus Botanicus Amsterdam (Botanischer Garten)
Artis Zoo, Plantage Middenlaan
Beurs van Berlage, die alte Amsterdamer Börse am Damrak (das
von dem berühmten Architekten Hendrik Petrus Berlage entworfen
wurde)
Vondelpark, der größte Park in der Innenstadt. Benannt
nach dem Dramatiker Joost van den Vondel
Olympiastadion, Hauptaustragungsort der Olympischen Sommerspiele
1928
Homomonument
Schreierstoren
Graffiti
Amsterdam gehört zu den wichtigsten Graffiti-Metropolen.
Obwohl sicherlich auch die New Yorker Writingbewegung, die mit
der Hip-Hop-Szene in Verbindung steht, die Amsterdamer Sprayer
beeinflusste, spielte hier die Punk-Bewegung in den Anfängen
die wichtigere Rolle. Amsterdamer Sprayer beeinflussten seit Anfang
der 1980er-Jahre stilistisch viele Sprayer in aller Welt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Industrie
Viele niederländische Firmen, wie beispielsweise die Brauerei
Heineken und der Elektronikkonzern Philips, haben ihren Hauptsitz
in Amsterdam. Die niederländischen Großbanken, ABN
AMRO, Rabobank oder die ING Groep sind Eigentümer von Bürokomplexen
am Bahnhof Sloterdijk im Nordwesten der Stadt, am World Trade
Center im Süden. Computerfirmen, wie Cisco Systems, haben
ihren europäischen Hauptsitz im südöstlichen Gewerbegebiet
in Bullewijk. Der Amsterdamer Hafen ist der zweitgrößte
in den Niederlanden, nach dem Hafen in Rotterdam.
Tourismus
Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle der Stadt, neben
der sogenannten Counsil Tax, eine Steuer auf Häuser und Wohnungen.
Jährlich besuchen Millionen Urlauber aus aller Welt die Stadt,
zahlreiche Hotels finden sich in der ganzen Stadt. Anziehungspunkte
sind vor allem die vielen Grachten, Coffeeshops
und Museen sowie der Rotlichtbezirk Walletjes im Stadtzentrum
von Amsterdam.
Der Rembrandtplein gehört durch seine Theater, Kinos sowie
vielen Restaurants und Gaststätten zu den bekanntesten Ausgehvierteln
von Amsterdam. In der Nähe des Leidseplein befinden sich
Diskotheken und das Holland Casino für Glücksspieler.
Verkehr
Amsterdamer
Gracht
Blick auf die Amsterdamer Innenstadt mit typischen Grachten, Ausflugsbooten
und vielen Fahrrädern
Das gängigste Fortbewegungsmittel der Stadt ist, wie überall
in den Niederlanden, das Fahrrad (Fiets). Ein Netz
von Fahrradwegen (fietspaden) zieht sich quer durch
Amsterdam, neben allen Straßen und Kanälen, durch alle
Parks und verbindet alle Nachbargemeinden.
Neben dem IJ, der über den Nordseekanal in die Nordsee mündet
und auch eine Verbindung zum Amsterdam-Rhein-Kanal hat, verbindet
ein System von Kanälen, das sich halbkreisförmig durch
die Stadt zieht, die Stadt mit dem nationalen Kanalsystem. Auf
dem IJ verkehren die Amsterdamer Fähren.
Metro
Die Metro Amsterdam betreibt vier verschiedene Linien, die unter
anderem auch Amstelveen im Süden der Stadt anbindet. Neben
der Metro gibt es auch noch ein dichtes Straßenbahnnetz.
Voraussichtlich 2013 geht die (seit 2003 im Bau befindliche) Nord-Süd
Metro in Betrieb. Diese Linie führt von Amsterdam-Noord,
unter dem IJ, dem Hauptbahnhof und weiter durch die Innenstadt
bis zum Bahnhof Amsterdam Zuid.
Die Realisierung dieser U-Bahn geschieht unter besonders schweren
Bedingungen; zum einen ist der Untergrund sehr instabil, zum anderen
muss sichergestellt werden, dass die historische Bausubstanz der
Stadt nicht beschädigt wird. Bereits zweimal musste der Bau
an der Vijlzelgracht stillgelegt werden, weil an Gebäuden
in unmittelbarer Nähe der Baustelle Absenkungen festgestellt
wurden.
Der Bau ist darum umstritten, die Finanzierung verläuft problematisch.
Es gelang der Gemeinde Amsterdam erst zwei Jahre nach Baubeginn,
das Bauprojekt gegen mögliche Schäden an historischen
Gebäuden zu versichern.
Schienenverkehr
Haupteingang Centraal Station Hauptbahnhof
Der Hauptbahnhof Amsterdam Centraal liegt im Zentrum
der Stadt, von ihm aus und neun weiteren Bahnhöfen der Stadt
verbinden die Züge der Niederländischen Bahngesellschaft
(NS) die Hauptstadt mit allen Provinzen der Niederlande. Internationale
Verbindungen bestehen mehrmals täglich mit dem ICE International
nach Oberhausen, Köln und Frankfurt, mit dem InterCity nach
Hannover und Berlin sowie mit dem Thalys nach Antwerpen, Brüssel
und Paris. Von Amsterdam aus werden weiterhin zahlreiche Verbindungen
des Nachtzugs CityNightLine zu den Metropolen Mittel- und Osteuropas
angeboten.
Straßenverkehr
Amsterdam wird durch den Autobahnring A 10 umschlossen, mit Anbindung
an die A 8 im Nordwesten bei Zaandam Richtung Alkmaar, im Südwesten
an die A 4, südöstlich die A 2 Richtung Utrecht und
östlich die A 1 Richtung Almere/Hilversum.
Die Stadt ist Ausgangs- und Endpunkt der deutsch-niederländischen
Ferienstraße Oranier-Route.
Luftverkehr
Der Luchthaven Schiphol (IATA-Code: AMS, ICAO-Code:
EHAM, international Amsterdam Airport Schiphol) ist der internationale
Flughafen der Stadt Amsterdam, der größte in den Niederlanden
und der drittgrößte Flughafen auf dem europäischen
Festland.
Der Flughafen Schiphol ist das Drehkreuz der größten
niederländischen Fluggesellschaft KLM. Er befindet sich südwestlich
von Amsterdam zwischen Amstelveen und Hoofddorp.
Flughafen
Schiphol
Im Flughafen
Schiphol finden Sie alles in Reichweite unter einem Dach. Die
Abflug- und Ankunftshallen für Inlands- und internationale
Flüge befinden sich im gleichen Terminal. Darüber hinaus
sind alle Einrichtungen zu Fuß zu erreichen.
Schneller Wegweiser
Dieser Schneller Wegweiser für Amsterdam Aiport Schiphol
weist Ihnen im Flughafen den Weg. Sie finden hier verschiedene
praktische Informationen, aber auch Tipps zum Einkaufen, Essen
& Trinken sowie zahlreiche Anregungen für einen angenehmen
Aufenthalt im Flughafen Schiphol. Gute Reise!
Fluginformation
Im Flughafen Schiphol sind überall Bildschirme installiert,
auf denen die Abflug- und Ankunftszeiten angezeigt werden. Weitere
Informationen finden Sie unter www.schiphol.nl/flightinfo
(nur in Englisch und Niederländisch verfügbar).
Flugplan
Wenn Sie wissen möchten, an welchen Tagen Linienflüge
direkt oder mit Zwischenlandung(en) von und nach Schiphol gehen,
können Sie von dem Flugplan im PDF-Format Gebrauch machen.
Diesen können Sie im Internet direkt aufrufen oder downloaden.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die gewünschte
Seite auszudrucken und mit auf die Reise zu nehmen (wird monatlich
aktualisiert): www.schiphol.nl/flightinfo
(Niederländisch) ; http://content.schiphol.nl
(deutsch)
Universitäten
Amsterdam besitzt zwei Universitäten. Die Vrije Universiteit
(VU) ist die einzige protestantische Universität der Niederlande.
Dagegen hat die städtische Universiteit van Amsterdam (UvA)
keine konfessionelle Bindung. Beide Universitäten haben eigene
Universitätskrankenhäuser.
Duitsland
Instituut Amsterdam - www.duitslandinstituut.nl
- +31 20 5253690
Cedla - www.cedla.uva.nl
- +31 20 5253498
Stichting
"Wiskunde en Informatica Conferenties" - www.cwi.nl
- +31 20 5929333
Europa Inst
- +31 20 5252951
uva - www.uva.nl
- +31 20 5252147
Amsterdam
School of Real Estate - www.asre.nl
- +31 20 6681031
Nederlands
instituut voor Neuro wetenschappen - www.nin.knaw.nl
- +31 20 566610
UVA fac Psychologie
- +31 20 5256228
Vrije Universiteit
(VU) - www.vu.nl
- +31 20 5989898
Medien
In Amsterdam befindet sich der weltgrößte Internet-Knoten
AMS-IX. Amsterdam ist Gastgeber der größten europäischen
Messe für Medienproduktion, der IBC.
Persönlichkeiten
Die Amstel
Nicolaes Tulp, geb. Claes Pieterszn. (15931674), Chirurg
und Bürgermeister
Rembrandt van Rijn (16061669), Maler
Baruch de Spinoza (16321677), Philosoph
Emmy Andriesse (19141953), Fotografin
Johan Cruyff (* 1947), Fußballspieler
André Hazes (19512004), Sänger
Ruud Gullit (* 1962), Fußballspieler und Trainer
Dennis Bergkamp (* 1969), Fußballspieler
Candy Dulfer (* 1969), Saxophonistin und Jazz-Musikerin
Patrick Kluivert (* 1976), Fußballspieler
Tipps für
Deinen Amsterdam Besuch:
Die Versuchung
ist groß, man wird andauernd angesprochen aber verzichte
lieber darauf, Kokain von den zahlreichen Strassendealern zu kaufen.
Das ist auch in Amsterdam illegal.
Kein Alkohol auf offenere Straße außerhalb der Innenstadt
trinken - das ist tatsächlich nicht erlaubt.
Achte auf den Verkehr! Achte auf Fahrradfahrer! In der Innenstadt
sind mehr Fahrräder als Autos unterwegs. Die kommen wirklich
von allen Seiten
Miete dir ein Fahrrad! Es gibt mehrere Rent a Bike
Anbieter der Spaß ist zwar nicht ganz günstig,
aber die Amsterdamer Innenstadt ist komplett auf Fahrradfahrer
ausgerichtet. Von daher kann man per Fahrrad die Stadt sehr gut
erkunden. Lustig ists auch.
Nimm genug Taschengeld mit Amsterdam ist teuer. Drecks
Döner Amsterdam: 5,5 €. Drecks Döner in Berlin:
2 €.
Vorsicht mit Cannabis! Ehrlich. Wenn man sonst nie kifft und übermutig
in einem Amsterdamer Coffeeshop sich einen fertig gedrehten Joint
reinzieht, kann das schnell nach hinten losgehen. Trotz Legalität
sollte man die Wirkung von Cannabis nicht unterschätzen.
Vorsicht mit Cannabis Teil 2 Nimm nichts mit nach Hause.
Die Beamten vom Deutschen Zoll begutachten dich gerne mal etwas
genauer.
Nimm ein Hotel in der Innenstadt! Die Hotelpreise sind in Amsterdam
verhältnismäßig hoch. Trotzdem solltest du nicht
am falschen Ende sparen und eines der zahlreichen, günstigeren
Hotels außerhalb der Innenstadt nehmen. In richtigen Großstädten
wie Rom oder Paris mag das vielleicht ok sein, für Amsterdam
aber nicht wirklich empehlenswert, da sich das ganze (Touristen-)
Leben in der recht kleinen Innenstadt abspielt.
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